Wir freuen uns sehr, dass wir nunmehr die Veröffentlichung unserer Studie bekanntgeben können. Vielen Dank an die Verfasser und natürlich auch an das Büro für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) für die Genehmigung der eigenständigen Veröffentlichung.
Die Europäische Gemeinschaft fordert von ihren Mitgliedsstaaten bis 2030 eine Rezyklateinsatzquote (PCR) bei neuen Kunststoffverpackungen von 30 % bei PET- bzw. 35 % bei sonstigen Plastikverpackungen. Das bedeutet für Deutschland eine Verdreifachung gegenüber dem aktuellen Stand, 2040 sollen es 50 % bzw. 65 % sein – eine enorme Herausforderung für die Etablierung des Gebots einer circular economy in der Kunststoffbranche.
Die vorliegende Studie aus dem Jahr 2022 beleuchtet den Status quo des Kunststoffrecyclings und untersucht die Ursachen der aktuell unzureichenden Nutzung von Rezyklaten. Zunächst werden die werkstofflichen Eigenschaften von Kunststoffen, insbesondere von Verpackungen, sowie die technischen Herausforderungen für Recyclingunternehmen beschrieben.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem wirtschaftlichen und rechtlich regulatorischen Rahmen, um Ansatzpunkte für Politik und Stakeholder zu identifizieren, mit dem Ziel, die Hindernisse für eine höhere Rezyklateinsatzquote abzubauen. Die Autoren machen konkrete Vorschläge und gehen auf offene Fragen ein. Die Ausarbeitung versteht sich als Diskussionsangebot für alle Akteure, die das Kunststoffrecycling zukunftsfähig gestalten wollen – und müssen.“
Sie können die Publikation hier oder bei der Steinbeis-Edition kostenlos herunterladen. Dort finden Sie auch weitere Veröffentlichungen des Steinbeis-Transferzentrums aus der Reihe: Ressourcen-Technologie und Management.




